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und um der ansicht die ehre zu geben: so sieht benjamins werk schräg von der seite aus.

standortbestimmung

jede philosophische grundlagenabstimmungsbetrachtung beginnt mit der frage:

wo bin ich?

wenn man diese an für sich geklärt hat, drängt sich dem denkenden und seienden menschen die nachfolgende erörterung auf:

wie bin ich hierher gekommen?

ich habe einen umweg über die höhen und tiefen der türkei genommen. dies zu erläutern endet meist in meinung und gegenmeinung, was ich an dieser stelle nicht vertiefen möchte, denn tiefer als das mittelmeer kurz vor der küste antalyas ist nur noch die selbstgestrickte wahrheit. auf dem rückweg entdeckte ich frau rathert und ihre hochzeitsvorbereitungen, die so ziemlich aus dem ruder liefen, so dass ich als regulativ ins getriebe griff. nun bin ich hier und versuche mich in der gleichen zunft, dem blog, dem geschreibsel und beschreibsel meines erlebens und durchlebens – ständig mit dem chef im rücken, dem boss nebenan und tausend unerledigter telefonanrufe.

in diesem sinne

lesen und beherzigen! es hätte auch schlimmer kommen können.

es ist sommer. es ist sonntag. ich stehe alleine an einem brennenden ölfass vor den toren einer hochzeitsliste. mein abendkleid eines namhaften designers umschmeichelt meine figur. ich trage moon boots, denn eine vermählung ist mein ziel, zu der ich zwar nicht geladen bin, aber deren hauptdarsteller sich auf mein kommen freuen. nun stehe ich hier an einem einsamen ölfass. ich schmiere bananenbrote, die ich an vorbei eilende menschen, geschichten und ereignisse verteile. möge die übung gelingen. en avant !

ich bedanke mich ganz herzlich bei benjamin benétau aus brüssel für die kopfillustration meines blogs und mein avatar. beide stammen aus einem bislang unveröffentlichen comic.

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